Sensburg: Bund fördert Sanierung des Mescheder Freibads

03.03.2021

Die dringend notwendige Sanierung des Mescheder Freibads wird kräftig vom Bund unterstützt. Wie der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg mitteilt, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute (Mittwoch) die Fördermittel für das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur freigegeben. Die Stadt Meschede bekommt dabei Fördermittel in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro zugesprochen. Mit dem Geld will die Stadt Meschede das Freibad grundlegend sanieren. Unter anderem sollen die Beckenkörper und die Technik erneuert werden, eine neue Wellenrutsche soll die alte Röhrenrutsche ersetzen und erstmals soll auch ein eigener Planschbereich für Kleinkinder entstehen. Der Bund übernimmt dabei 90 % der veranschlagten Sanierungskosten in Höhe von knapp 3 Millionen Euro.

„Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist eine tolle Nachricht für das Mescheder Freibad und den Hochsauerlandkreis. Mit der Unterstützung des Bundes kann die dringend notwendige Sanierung nun endlich angegangen werden", so Patrick Sensburg nach der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags.

Auch Meschedes Bürgermeister Christoph Weber freut sich über die Unterstützung aus Berlin. „Das Freibad haben wir in den vergangenen Jahren an der Grenze des technisch und finanziell Machbaren betrieben. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Sanierung nun endlich angehen können“, so Weber.

Patrick Sensburg hatte den Antrag der Stadt Meschede in den vergangenen Wochen immer wieder in zahlreichen Gesprächen mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, sowie den Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags unterstützt. Ein erster Antrag aus dem Jahr 2018 hatte damals leider noch keinen Erfolg gebracht.

Um dem Investitionsstau bei der Sanierung kommunaler Infrastruktur zu begegnen, hatte der Deutsche Bundestag die Mittel für das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur im vergangenen Jahr um 600 Millionen Euro aufgestockt. Der Bundeszuschuss liegt zwischen 0,5 und 3 Millionen Euro pro Projekt.

Mit dem Förderprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur werden investive Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung unterstützt. Auch die Wirkung der Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik spielen eine Rolle. Die Projekte sollten darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz aufweisen und über ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen oder hohes Innovationspotenzial verfügen.

Patrick Sensburg (links) ließ sich am 01. Dezember 2020 von Meschedes Bürgermeister Christoph Weber die geplanten Sanierungsmaßnahmen erläutern.