Sensburg: Bund stärkt das Ehrenamt im THW

05.03.2020

Der Deutsche Bundestag wird in dieser Woche erstmals einen Gesetzentwurf beraten, mit dem das Ehrenamt im Technischen Hilfswerk (THW) gestärkt werden soll. „Das THW leistet unverzichtbare Arbeit im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes. Davon konnte ich mich auch bei den Ortsverbänden im Hochsauerlandkreis immer wieder überzeugen. Die Stärkung des Ehrenamts im THW ist daher ein wichtiger Schritt“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg.

Die neuen Regeln sollen mehr Rechtsklarheit und Transparenz schaffen. Damit wird die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stärkung des Ehrenamts auch im THW mit seinen 80.000 Freiwilligen weiter vorangebracht. Freistellungsregelungen sollen zur Förderung der Helferinnen und Helfer moderat ausgedehnt werden. Dazu gehören auch Maßnahmen, mit denen die Einsatzbereitschaft nach THW-Einsätzen wiederhergestellt wird.

Zudem ist vorgesehen, die technische Unterstützung durch das THW mit Blick auf die Länder und insbesondere die Feuerwehren weiter zu verbessern.

Der Bund hat bereits in den vergangenen Jahren das Budget des THW kontinuierlich erhöht, etwa um neue Fahrzeuge zu beschaffen, oder aber den Bundesfreiwilligendienst innerhalb des THW zu stärken. Damit wird nicht zuletzt der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die Rahmenbedingungen für den Zivil- und Katastrophenschutz verändert haben. So sorgen etwa die Verletzlichkeit kritischer Infrastrukturen wie der Strom- und Wasserversorgung oder die Folgen des Klimawandels für neue Herausforderungen.

Das Technische Hilfswerk nimmt als öffentliche Anstalt des Bundes Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz wahr. Einzigartig ist dabei die Struktur des THW: Rund 1.400 hauptamtlichen Mitarbeitern stehen rund 80.000 ehrenamtliche Helfer gegenüber, die in knapp 670 Ortsverbänden organisiert sind. Das Ehrenamt bildet daher das Rückgrat des THW. Im Hochsauerlandkreis gibt es Ortsverbände in Arnsberg, Brilon, Hallenberg-Hesborn und Meschede.