Sensburg: Bund unterstützt erneut Kloster Oelinghausen

06.08.2021

Der Freundeskreis Kloster Oelinghausen und die Kirchengemeinde St. Petri Hüsten können sich über eine erneute Förderung des Bundes freuen. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg mitteilt, bekommt die Klosterkirche Oelinghausen eine Förderung in Höhe von 7.990,55 Euro aus dem Programm ‚Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen‘.

Mit der Unterstützung des Bundes soll ein Tagungsband aufgelegt werden, mit dem an die Geschichte des Klosters Oelinghausen, aber auch die der weiteren Prämonstratenser-Klöster in der Stadt Arnsberg und Umgebung erinnert werden soll. Seit 2019 organisiert der Freundeskreis Kloster Oelinghausen e.V. gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Petri Hüsten und weiteren Kirchengemeinden und Fördervereinen die Tagungsreihe „Herkunft mit Zukunft“, die an die Bedeutung des Prämonstratenser-Ordens für die Stadt Arnsberg und die Region erinnern soll. Mit der Förderung des Bundes sollen nun die Beiträge der 2020er Tagung in einem Tagungsband veröffentlicht werden. „Damit wollen wir das Erbe der Klöster für die nachfolgenden Generationen bewahren. Ohne die Unterstützung des Bundes, wäre eine Veröffentlichung in dieser Form nicht möglich. Wir freuen uns daher sehr über die erneute Förderzusage aus Berlin“, so Andreas Picht von Kirchengemeinde St. Petri Hüsten.

Auch Patrick Sensburg, der den Förderantrag in Berlin tatkräftig unterstützt hatte, freut sich über die Zusage. „Damit wird einmal mehr der große Einsatz des Freundeskreises Kloster Oelinghausen, aber auch der vielen anderen Initiativen, die sich um das Andenken an die Klöster in der Stadt Arnsberg bemühen, gewürdigt“, so Sensburg.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Rodentelgenkapelle in Arnsberg-Bruchhausen eine Förderzusage über rund 5.250 Euro aus dem gleichen Programm erhalten. Das Förderprogramm ‚Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung‘ ist Teil des ‚Bundesprogramms Ländliche Entwicklung‘, mit dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter anderem auch die Kultur in ländlichen Räumen fördert.